(kreativ-)Workshops: Überblick

Warum empfiehlt es sich, einen Projektcoach zur Moderation von (kreativen) Workshops beizuhiehen?

Der Projektleitende ist ein Teil vom Projekt(-System). Oft hat er/sie so viele „Hüte“ auf, dass der Überblick verloren gehen kann, die Zusammenhänge können unklar werden, der Stress kann überhand nehmen und die Führungsaufgaben können belastend werden. Da kann ein Projektcoach dabei helfen, dass die Situation entlastet wird (oder schon gar nicht belastend wird).

  • Die Hauptrolle vom Projektcoach ist Moderator in Workshops
  • Die Nebenrolle ist Teamcoach, der sich auf die zwischenmenschlichen Aspekte in der Teamarbeit achtet (und sie bei Bedarf auch anspricht und bei einer positiven Teamentwicklung mitwirkt).
    • Vorteil: Der Projektleitende kann am Workshop teilnehmen und sich auf Inhalte fokussieren.
  • Primäres Ziel: Gemeinsam erarbeiten von konkreten Projekt-Ergebnissen
    • Die Ergebnisse gemäss Projektmanagement-Methodologie werden gemeinsam direkt am Workshop erstellt
    • Dadurch, dass die Projektmitarbeitenden direkt an der Definition des Ergebnisses beteiligt waren, wird die Vernehmlassung massiv vereinfacht und verkürzt, dadurch verkürzt sich die Projektdauer
  • Sekundäres Ziel: Zusammenarbeit (inkl. Projektleitung) fördern, Verständnis aufbauen, Konflikte „spüren“ (und lösen)

Die Inhalte der kreativen Workshops der projektpraxis sind meist auf die Erarbeitung von konkreten Projekt-Ergebnissen (z.B. nach HERMES) im IT-Projekt ausgerichtet. Sie können natürlich auch individuell in Absprache mit dem Projektleiter angepasst werden.

Warum nennen wir sie kreativ-Workshops?

In herkömmlichen Workshops (Power-Point, Flipchart, Pin-Wand) werden auch tolle Ergebnisse erarbeitet, doch man arbeitet vor allem mit Worten. Was es aber braucht in IT-Projekten sind eigentlich immer neue Lösungen. Dazu sollten die Teilnehmenden in einen lösungsorientierten Gemütszustand kommen, in dem sie ahnand der gewonnenen Einsicht und Übersicht gemeinsam neue Lösungen erarbeitet werden.

Der „normale“ Gemütszustand im Arbeitsalltag ist oft und für viele ein „kritischer“, oder problemfokussierter Zustand. Viele sind im Stress, haben grössere Probleme, zu viel zu tun, zu wenig Zeit. Dieser Zustand ist sozusagen der Anti-Kreativ-Zustand.

Die Kreativ-Workshops der projektpraxis sind darauf abgestimmt, dass die Teilnehmenden den Problemfokus verlassen können (z.B. indem sie alle ihre Probleme (Chnorze) auf den Tisch legen können) und in einen lösungsorientierten Zustand (spielerisch, kreativ, ideenreich) kommen können. Diese neuen Lösungen, die gemeinsam erarbeitet werden, werden einerseits während dem Workshop laufend kritisch hinterfragt (z.B. durch Priorisierung, Abstimmen untereinander), andererseits werden die Ergebnisse danach nochmals auf Qualität überprüft. Dadurch wird der Realtiätscheck gewährleistet.

Mit den Kreativ-Workshops ermöglichen Sie neue, abgestimmte Lösungen, die gemeinsam von allen erarbeitet werden und die darum auch nicht durch langwierige Vernehmlassungsmarathons verwässert und geblockt werden.